Vor Beginn jeder Dyskalkulietherapie steht die Diagnostik

Um Rechenschwäche oder Dyskalkulie zu überwinden, muss man die Problemlage zunächst genau kennen. Einen gebrochenen Arm kann jeder Arzt anhand des Röntgenbildes sofort erkennen. Hat ein Kind eine Matheschwäche oder Dyskalkulie, so sind die Ursachen, die dahinterstecken, nicht immer klar ersichtlich, zumindest nicht auf den ersten Blick. Das liegt daran, dass rechenschwache Kinder viele unterschiedliche Lösungsansätze wählen und viele Lösungswege einschlagen. So tritt zum Beispiel das Fingerzählen häufig bei rechenschwachen Kindern auf, jedoch nicht immer, und wie ein Kind mit den Fingern „rechnet“, kann ebenfalls variieren.

Daher ist der erste Schritt bei iför® immer die mathematische Diagnostik

Diese findet nicht in einer unangenehmen Testsituation statt, sondern in der Form eines Gesprächs im Beisein eines Elternteils oder beider Eltern. So kann das Kind sich sicher fühlen und sich dem Therapeuten öffnen. Der Therapeut erfragt gezielt mathematische Grundfertigkeiten, soweit diese in der entsprechenden Klassenstufe laut Lehrplan behandelt wurden. Auch macht sich der Therapeut ein Bild vom eigentlichen Verständnis des Kindes für die Grundrechenarten.

Angst vor Mathe

Neben den Rechenfertigkeiten ist für die Therapie auch wichtig, ob der Schüler Angst vor Mathe hat, und wenn ja, wie sehr sich diese Angst negativ in Testsituationen auswirkt. Angstabbau muss dann in der Therapie einen wichtigen Stellenwert einnehmen.

Von der Diagnostik zum Therapieplan

Erst anhand der Ergebnisse der mathematischen Diagnostik lässt sich ein individueller Therapieplan erstellen, der inhaltlich genau auf die Schwierigkeiten jedes Schülers zugeschnitten ist. Die Zielsetzung ist immer, das Kind beim Rechnen sicher und selbstständig werden zu lassen, so dass es möglichst bald wieder mit den Mitschülern auf Klassenniveau rechnet.

Wir sind stets bemüht, Ihnen die mathematische Diagnostik sehr zeitnah zu ermöglichen.

Das Kind steht im Fokus!