Was ist denn eigentlich Dyskalkulie?

Die Begriffe Dyskalkulie oder Rechenschwäche sind gebräuchlich, um zu beschreiben, dass ein Kind die Grundrechenarten wie Plus und Minus oder den Zehnerübergang nicht oder nur teilweise beherrscht.

Das Diagnose-Handbuch für Fachärzte definiert Rechenstörung so:

„Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.“
(Quelle: ICD-10 der WHO, Diagnose-Handbuch für Fachärzte)

Die Diagnose einer Rechenstörung, die Mediziner zu den psychischen und Verhaltensstörungen zählen, darf in Deutschland nur der Kinder- oder Jugendpsychiater stellen. Eine solcher Befund kann langfristig aktenkundig bleiben, was nicht in jedem Fall von Vorteil ist.

Die Diagnose „Dyskalkulie“ heißt:

Hier hat jemand Rechenlücken, die behoben werden können!

Unsere Therapeuten vom iför-Institut wissen aus langjähriger Erfahrung: Die Begriffe „Dyskalkulie“, „Rechenschwäche“ oder „Rechenstörung“ beschreiben lediglich einen Zustand, aber keine Krankheit. Einer Rechenschwäche liegt im Normalfall keine körperliche oder seelische Störung und schon gar kein Gendefekt zugrunde. Probleme in Mathe oder beim Rechnen sind nicht vererbbar.

Mit der richtigen Methode kann jeder Schüler bei normaler Begabung mathematische Grundlagen erlernen.

Jedes kann Rechnen lernen!

Wir bieten die Hilfe für Ihr Kind!