Sie haben einen Verdacht, sind sich aber nicht sicher

Als Eltern sind Sie stets um Ihr Kind besorgt und wollen für Tochter oder Sohn nur das Beste. Wann nun aber ein Kind mehr als nur etwas Unterstützung bei den Hausaufgaben benötigt, ist für Eltern nicht immer ganz klar. Ob ein Kind Mathe einfach nicht mag oder ob man eher von Dyskalkulie, Rechenschwäche oder Rechenstörung sprechen sollte, ist eine Frage, die verunsichert.

Wir haben daher eine kleine Checkliste zusammengestellt. Hierin finden Sie mögliche Hinweise auf tieferliegende Probleme in Mathe. Aufschluss über die tatsächlichen Probleme mit denen Ihr Kind zu kämpfen hat, gibt nur eine Diagnostik. Wenn Ihnen ein oder mehrere Punkte bekannt vorkommen, empfehlen wir Ihnen eine individuelle Beratung, um abzuklären, was hinter den Matheproblemen Ihres Kindes steckt.

Aufgaben werden zu Ende der zweiten Klasse oder gar in höheren Klassen noch immer mit den Fingern gerechnet.

Ihr Kind zählt, um zum Ergebnis zu kommen.

Ihr Kind braucht sehr lange um eigentlich einfache Aufgaben zu lösen.

Zehner und Einer werden vertauscht, „sechsundneunzig“ wird als 69 geschrieben.

Ergebnisse werden teilweise erraten, Ihr Kind kommt auf Ergebnisse, die gar nicht stimmen können.

Ihr Kind mag minus gar nicht oder hat sogar Angst vor Minus

Die Mathe-Hausaufgaben sind immer ein Kampf.

Kopfrechnen ist extrem schwierig oder funktioniert gar nicht

Textaufgaben gehen gar nicht.

Ihr Kind hat Angst, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen vor Matheproben.

Wie finde Sie heraus, ob Ihr Kind eine Dyskalkulie hat?

Wir empfehlen immer zuerst eine mathematische Diagnostik um den Ist-Stand festzustellen.

Es muss nicht immer eine Diagnose durch einen Kinder- und Jugendpsychater sein, um die mathematischen Lücken zu finden.